Umzug der Seite

Um eine größere Flexibilität in der Gestaltung der Homepage zu haben, ist die Präsentation der Arbeitsergebnisse des Projekts „Judenhäuser in Wiesbaden (1939 – 1942)“ inzwischen auf die folgende Seite umgezogen:

Moebus-Flick.de

 

Die „Judenhäuser“ in Wiesbaden – Ghettoisierung und Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung 1939 bis 1942

Dieses Thema wird erarbeitet im Rahmen der StadtteilHistoriker Wiesbaden, einem Projekt der Bürgerstiftung Die Wiesbaden Stiftung und mit Unterstützung der Paul-Lazarus-Stiftung Wiesbaden.

Stand der Bearbeitung: 5.12.2017

Die Aufarbeitung der Geschichte der sogenannten Judenhäuser und der Schicksale ihrer Eigentümer und Bewohner ist ein zu umfassendes Projekt, als dass es im vorgegebenen Zeitrahmen hätte bewältigt werden können. Die hier vorgestellte Erarbeitung versteht sich daher als vorläufig – neudeutsch – als „work in progress“. Bis die Untersuchung endgültig abgeschlossen werden kann, wird es angesichts der Vielzahl der Personen, Schicksale und zu bearbeitenden Akten noch erheblicher Zeit bedürfen. Deswegen erschien es sinnvoll, fertige Kapitel bzw. Unterkapitel bereits jetzt in dieser zum Lesen nicht unbedingt geeigneten Form zu veröffentlichen, um sie der kritischen Lektüre interessierter Leserinnen und Leser zugänglich zu machen. Sachliche Fehler oder auch falsche Wertungen und problematische Folgerungen können so diskutiert und gegebenenfalls schnell korrigiert werden. Kritische Anmerkungen sind also in jedem Fall willkommen.

Veränderungen, ob durch Korrekturen oder die Einbindung neuer Kapitel, können anhand der Datumsangabe ‚Stand der Bearbeitung‘ jeweils nachvollzogen werden.

Die Darstellung verzichtet zunächst weitgehend auf eine graphische Gestaltung mittels Fotografien und Faksimiles. In vielen Fällen sind die Bildrechte gerade bei Personen sehr ungewiss und würden langwieriger Klärungsprozesse bedürfen .  Da die Erarbeitung auf einen umfassenden Anmerkungsapparat nicht verzichten kann, wird neben dieser Version demnächst auch eine leichter lesbare PDF-Version angeboten, in der die Anmerkungen unmittelbar auf der jeweiligen Seite zu finden sind.

Mit dieser Form einer immer nur vorläufigen Präsentation ist zudem die weitere Hoffnung verbunden, dass Nachkommen der Opferfamilien genauso wie alle anderen Bürger dieser Stadt ihr bisher unbekanntes Wissen über diese Zeit und besonders zur Thematik Judenhäuser, vielleicht auch nur vage Erinnerungen oder aber Dokumente und Bilder, einbringen können und die Internetseite auf diese Weise zum kollektiven Gedächtnis der Stadt beitragen kann.